Bio (Deutsch)

Sarah Ioannides, eine Dirigentin mit „unbestrittener Kraft und Autorität“ (New York Times) erweckt mit ihren originellen und einzigartigen Programmgestaltungen ein Medieninteresse großen Ausmaßes. Konzerte mit Ur- und Erstaufführungen, Multimedia-Produktionen und neuem Orchesterrepertoire werden in der Presse gewürdigt und finden großen Anklang beim Publikum.  Die League of American Orchestras nahm Sarah Ioannides  in die Liste der führenden jungen Dirigentinnen in den USA auf.

Ihre Position als Chefdirigentin des Spartanburg Philharmonic Orchestra wird Sarah Ioannides 2017 beenden. Zu ihren Errungenschaften für das Orchester zählen dadurch, dass sie nicht nur das traditionelle Repertoire präsentiert, auch durch kreativen Programmgestaltungen, die zeitgemäße Bezüge zur modernen Gesellschaft herstellt. „Das Orchester und seine musikalische Leiterin Sarah Ioannides bieten den unwiderlegbaren Beweis für den Wert und die Bedeutung eines Orchesters“ schrieb das Spartanburg Herald Journal.

Im Juli 2014 trat Ioannides, nachdem sie von Orchester und Zuschauern als ‚Dirigentin mit Magie‘ wahrgenommen wurde, ihre Stelle als Musik Direktor des Tacoma Symphony Orchestras an. Sie unterschrieb einen 5-Jahres Vertrag.

Als leidenschaftliche Unterstützerin lebender Komponisten – sie dirigierte bereits über 35 Welt-, Nordamerika- und Europapremieren – dirigierte sie zu ihrem ersten Konzert in Tacoma die Weltpremiere mit Percussionist Dame Evelyn Glennie des australischen Komponisten Sean O’Boyle. Ioannides brachte eine zweite Aufführung des Stücks mit Glennie nach Spartanburg, wodurch das Orchester eine Subvention durch den National Endowment for the Arts erhielt, um Dame Evelyn Glennies Präsenz und Auftritt in Spartanburg zu unterstützen.

Sarah Ioannides dirigierte bereits auf fünf Kontinenten; außerhalb der USA beispielsweise Orchester wie das Royal Philharmonic Orchestra, das Orchestra Nationale de Lyon, das Orquesta Sinfónica Nacional de Colombia, das Flemish Radio Orchestra im Concertgebouw Amsterdam, die Bachakademie Stuttgart, das Nordic Chamber Orchestra,  das Swedish Wind Ensemble, die Västerås Sinfonietta, das Orquesta Sinfonica Municipal de Caracas, das Daejeon Philharmonic Orchestra in Korea, das Württembergische Kammerorchester Heilbronn, das Cyprus Symphony Orchestra sowie das Simon Bolivar Youth Orchestra. Ihre aktuellsten Dirigate mit in Europa beinhalten Konzerte mit dem Tonkünstler Orchester in Wien und dem Transylvanischen Staatsorchester.

Erfolgreiche Auftritte mit dem Toledo Symphony Orchestra, Ylae Philharmonia, Tulsa Symphony Orchestra, Rochester Philharmonic, dem North Carolina Symphony, Charleston Symphony Orchestra, Chautauqua Symphony Orchestra sowie mit dem Louisville Orchestra und dem Buffalo Philharmonic vervollständigen die Liste ihrer wichtigsten Engagements.

Neben Spartanburg und Tacoma war Sarah von 2005 – bis 2011 Chefdirigentin des El Paso Symphony Orchestras und zuvor von 2002 bis 2004 Assistentin Paavo Jarvis, Chefdirigent des Cincinnati Symphony Orchestras . Zeitgleich leitete sie das Cincinnati Symphony Youth Orchestra. Im August 2016 wird sie für ein Konzert mit dem Cinicinnati Chamber Orchestra dorthin zurückkehren.

1999 bis 2003 war Ioannides Assistentin des Komponisten Tan Dun. Während dieser Anstellung arbeitete sie mit dem Gothenburg Symphony Orchestra, BBC Concert Orchestra, Flemish Radio Orchestra, BBC Symphony Orchestra, London Sinfonietta und auf dem Oregon Bach Festival. Auf Wunsch des Komponisten führte Sarah Ioannides im Februar 2005 seine Water Passion in Perth, Australien auf.

Im Opernfach widmet sich Sarah Ioannides neben dem gängigen Repertoire besonders dem zeitgenössischen Werk. So brachte sie unter anderem die Oper The Woodlanders von Stephen Paulus zur europäischen Erstaufführung und wurde dafür von Zeitschriften wie The Times, The Guardian, The Independent und The Telegraph in Großbritannien gefeiert.  Opera-Opera beschrieb Ioannides’ Dirigiertechnik als  „höchst überzeugend mit lyrischen Farben; sie lockte den Aufführenden eine außerordentliche Palette von Klängen heraus. Sie war die Grazie in Person.“

Ihre Debüt CD mit Lara St. John und dem Royal Philharmonic Orchestra erschien im April 2008 und umfasst zwei Erstaufnahmen sowie die Red Violin Suite von John Corigliano. „Sarah Ioannides dirigiert mit Panache“, kommentierte das Grammophone Musik Magazin die CD.

Sarah Ioannides wurde in Canberra, Australien geboren und wuchs in England auf. Schon im frühen Alter spielte sie Violine, Horn und Klavier und konzentrierte sich nach ihrem Universitätsabschluss in Oxford auf das Dirigieren. Anschließend studierte sie an der Guildhall School of Music & Drama in London und ab 1996 bei Otto-Werner Mueller am Curtis Institute in Philadelphia sowie an der Juilliard School in New York.

Ioannides ist mit vielen Preisen und Stipendien ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Bruno Walter Assistant Conductor Chair, dem Kenneth Tyghe Memorial Prize des Leeds Conducting Competitions, den Presser Award des Curtis Institute und dem Janet Watson Prize der Oxford University, dem JoAnn Falletta Award für die vielversprechendste Dirigentin, und die New York Times würdigte ihre Präsenz in der „neuen Welle von Dirigentinnen“. Im Jahr 2009 wurde Ioannides von der Los Angeles Times als eine von sechs Dirigentinnen aufgelistet, denen der Durchbruch („breaking the glass podium“) gelungen ist.

Besuchen Sie http://www.sarahioannides.net für weitere Informationen.